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Abgrenzung

Das Gut Ziegenberg wird hofseitig von mehreren baufälligen Scheunen umrahmt, die gesichert werden müssen. Wir sind auf der Suche nach einer kreativ-künstlerischen Abgrenzung dieses Areals von den zugänglichen Hofbereichen und möchten gern andere Wege gehen als nur Bauzäune aufzustellen. Hieraus entstand die Idee, Themen wie Grenzen und Abgrenzung näher zu beleuchten und mit einem aktiven und kreativen  gemeinschaftlichen Projekt  des „Bauens“ und Herstellens in konkretes Tun zu bringen.

Gibt es überhaupt Grenzen? Oder ist das etwas, was der Mensch aus seinem beschränkten Blickwinkel konstruiert hat, um seine Identität und seine Umwelt zu ‚de-finieren‘ (fine = Ende)? Alles auf dieser Erde, in diesem Universum ist offenbar miteinander verbunden. Doch gleichzeitig scheint Abgrenzung für uns lebensnotwendig, und wir nehmen uns als eigenständige, „getrennte“ Wesen wahr.

Nicht allen Menschen fällt diese Abgrenzung leicht. Für hochsensible Menschen beispielsweise kann Abgrenzung – aufgrund der schwächer ausgebildeten Wahrnehmungsfilter und der daraus resultierenden Informations- und Reizüberflutung – ein großes Problem sein: gute Wahrnehmungsfilter wirken wie eine „Grenze“, die nicht alles einlässt. Diese Grenzen sind bei hochsensiblen Menschen  einfach nicht klar und stabil. Hochsensible nehmen natürlicherweise eher das Verbindende wahr als das Trennende. Sie spüren z. B. Dinge in anderen Menschen, welche jene noch gar nicht ausdrücken und leben oft in einer dauernden Vermischung zwischen innen und aussen.

Umso mehr müssen wir uns darum kümmern, zu einer gesunden Abgrenzungsfähigkeit zu gelangen, denn trotz der „philosophischen“ Erkenntnis der „Grenzenlosigkeit“ unserer Welt, müssen wir ja doch im Alltag, welcher konkrete Grenzen von uns verlangt, funktionieren.

Abgrenzung

19. Januar 2019 von 15.00 bis 18.30 Uhr
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Gesprächsabende zum Thema Grenzen & Abgrenzung

Februar 2019


Kreative Gestaltung der Abgrenzung
zu den baufälligen Gebäudeteilen

15. bis 17. März 2019